|
Alkoholkonsum
in Deutschland
Der
Verbrauch von Alkoholgetränken war 1997 mit 160,2 Litern pro Kopf
abermals rückläufig (1996: 160,9 Liter), wenngleich mit vermindertem
Tempo. Dabei verzeichneten Bier und Spirituosen weitere Absatzeinbußen,
während der Verbrauch von Wein stagnierte und die Nachfrage nach
Sekt leicht zulegte. Der Pro-Kopf-Verbrauch von reinem Alkohol ging
1997 um 0,8% auf knapp 11 Liter zurück. Gleichwohl liegt Deutschland
hinsichtlich des Alkoholkonsums nach wie vor in der Spitzengruppe
sämtlicher Länder der Welt.
In
Deutschland unterliegt der Verbrauch von Bier, Schaumwein und Branntwein
speziellen Verbrauchssteuern. Der Weinverbrauch wird dagegen nicht
besteuert. Im Jahr 1997 sind die Einnahmen aus der Bier- und Branntweinsteuer
entsprechend dem Konsumrückgang gesunken, während das Aufkommen
aus der Schaumweinsteuer um fast 3 % stieg.
Der
leicht sinkende Trend des Alkoholverbrauchs vollzog sich in den
vergangenen Jahren bei sinkenden relativen Preisen für Alkoholgetränke
(im Vergleich zu den Preisen der allgemeinen Lebenshaltung) und
steigenden Werbeausgaben. Die Lösung dieses vermeintlichen Paradoxons
ist folgende: Empirische Untersuchungen zeigen, daß eine niedrige
aggregierte Elastizität der Nachfrage in bezug auf Preise und Werbung
mit einer sehr elastischen Nachfragereaktion bei einzelnen Produkten
am point of sale einhergegen kann.
Eine
Schweizer Untersuchung zeigt, daß 8 % der Bevölkerung (über 15 Jahre)
die Hälfte des Alkohols trinken. 42 % der Gesamtmenge des verbrauchten
Alkohols werden von 44,3% getrunken, so daß die Hälfte der Bevölkerung
94,3 % des Alkohols trinkt.
Tabelle
1
Durchschnittlicher Pro-Kopf-Jahreskonsum alkoholischer Getränke
in Deutschland (alle Angaben in Litern)
|
Jahr
|
Bier
|
Wein
|
Sekt
|
Spirituosen
|
|
1900
|
125,1
|
___
|
___
|
___
|
|
1929/30
|
90,0
|
___
|
___
|
___
|
|
1938/39
|
69,9
|
___
|
___
|
___
|
|
1950
|
35,6
|
4.7
|
___
|
2,5
|
|
1960
|
94,7
|
10,8
|
___
|
4,9
|
|
1970
|
141,1
|
15,3
|
1,9
|
6,8
|
|
1975
|
147,8
|
20,5
|
2,6
|
8,0
|
|
1980
|
145,9
|
21,4
|
4,4
|
8,0
|
|
1985
|
145,8
|
21,2
|
4,2
|
6,1
|
|
1990
|
142,7
|
21,9
|
5,1
|
6,2
|
|
1991
|
141,9
|
21,3
|
4,7
|
7,5
|
|
1992
|
142,0
|
18,4
|
5,0
|
7,3
|
|
1993
|
135,9
|
17,3
|
5,1
|
7,0
|
|
1994
|
138,0
|
18,0
|
5,1
|
6,7
|
|
1995
|
135,9
|
17,4
|
4,8
|
6,5
|
|
1996
|
131,7
|
18,2
|
4,6
|
6,3
|
|
1997
|
131,1
|
18,2
|
4,9
|
6,1
|
Anmerkungen.
Quelle: Jahrbuch Sucht ‘99.
Tabelle
2
Alkoholgehalt verschiedener Getränke
|
Getränk
|
Alkoholgehalt
|
Menge
|
reiner
Alkohol
|
|
Wein
|
ca.
10 Vol. %
|
0,1
l
|
ca.
8,0 g
|
|
Bier
|
ca.
5 Vol %
|
0,2
l
|
ca.
8,0 g
|
|
Sekt,
trocken
|
ca.
10 Vol. %
|
0,1
l
|
ca.
8,0 g
|
|
Wermut
|
18
Vol. %
|
0,1
l
|
14,4
g
|
|
Eierlikör
|
20
Vol. %
|
2,0
cl
|
3,2
g
|
|
Fruchtlikör
|
30
Vol. %
|
2,0
cl
|
4,8
g
|
|
Korn
|
32
Vol. %
|
2,0
cl
|
5,0
g
|
|
Kräuterlikör
|
33
Vol. %
|
2,0
cl
|
5,2
g
|
|
Obstler
|
35
Vol. %
|
2,0
cl
|
5,6
g
|
|
Weinbrand
|
40
Vol. %
|
2,0
cl
|
6,4
g
|
|
Whiskey
|
50
Vol. %
|
2,0
cl
|
8,0
g
|
|
Calvados
|
55
Vol. %
|
2,0
cl
|
8,8
g
|
Anmerkungen.
Vol. % = ml reiner Alkohol in 100 ml Flüssigkeit; 1 ml reiner Alkohol
= 0,8 Gramm.
Wirtschaftliche
Bedeutung und soziale und gesundheitliche Folgen von Alkohol für
die deutsche Bevölkerung:
Alkohol
hat eine hohe wirtschaftliche Bedeutung in Deutschland. Die Verbrauchssteuer
auf Alkohol leistet einen Beitrag von knapp 1% zu den gesamten Steuereinnahmen
(siehe Tabelle 3). Auf der anderen Seite entstehen durch Alkoholmißbrauch
enorme soziale und gesundheitliche wirtschaftliche Schäden.
Die
gravierenden sozialen Folgen von Alkoholkonsum werden u.a. durch
den hohen Anteil von unterschiedlichen Straftaten unter Alkoholeinfluß
deutlich (siehe Tabelle 4).
Tabelle
3
Einnahmen aus alkoholbezogenen Steuern (in Milliarden
DM) und Veränderungen gegenüber dem Vorjahr (in Prozent)
|
Jahr
|
Bier
|
Schaumwein
|
Branntwein
|
Insgesamt
|
|
1992
|
1,625
|
-
1,3%
|
1,083
|
+
3,0%
|
5,544
|
+
19,3%
|
8,252
|
+
12,3%
|
|
1993
|
1,769
|
+
8,9%
|
1,136
|
+
4,9%
|
5,135
|
-
7,4%
|
8,040
|
-
2,6%
|
|
1994
|
1,795
|
+
1,5%
|
1,120
|
-
1,3%
|
4,889
|
-
4,8%
|
7,804
|
-
2,9%
|
|
1995
|
1,779
|
-
0,9%
|
1,100
|
-
1,8%
|
4,837
|
-
1,1%
|
7,716
|
-
1,1%
|
|
1996
|
1,719
|
-
3,4%
|
1,064
|
-
3,3%
|
5,085
|
+
5,1%
|
7,868
|
+
2,0%
|
|
1997
|
1,699
|
-
1,2%
|
1,095
|
+
2,9%
|
4,662
|
-
8,3%
|
7,456
|
-
5,2%
|
Anmerkungen.
Quelle: Jahrbuch Sucht ‘99.
Tabelle
4
Anteil der Straftaten unter Alkoholeinfluß (in Prozent)
an der Gesamtzahl der jeweiligen Straftaten
|
Straftat
|
1994
|
1995
|
|
Gefährliche/schwere
Körperverletzung
|
29,0%
|
27,5%
|
|
Vergewaltigung
|
29,1%
|
32,4%
|
|
Raubmord
|
32,0%
|
32,7%
|
|
Sexualmord
|
33,0%
|
35,0%
|
|
Körperverletzung
mit tödlichem Ausgang
|
37,6%
|
38,0%
|
|
Totschlag
|
39,2%
|
38,8%
|
|
Gewaltkriminalität
insgesamt
|
26,9%
|
25,0%
|
|
Widerstand
gegen die Staatsgewalt
|
57,9%
|
56,3%
|
Anmerkungen.
Quelle: Simon et al.: Suchtbericht Deutschland 1997.
Die
westdeutschen Arbeitgeberverbände sprechen von einem volkswirtschaftlichen
Schaden durch Alkoholmißbrauch von 30 Milliarden pro Jahr allein
in den alten Bundesländern. Nach Auffassung des Präsidenten der
Deutschen Gesellschaft für Endoskopie, Prof. Peter Frühmorgen, verursachen
allein alkoholbedingte Lebererkrankungen in Deutschland jährlich
Kosten in Höhe von 4,4 Milliarden DM. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation
(WHO) macht die Alkoholproduktion unter 2% des Bruttoinlandsproduktes
aus. Die Schäden durch Alkoholkonsum in verschiedenen Europäischen
Ländern werden dagegen von der WHO auf 5-6% des Bruttosozialproduktes
geschätzt. Dies bedeutet für Deutschland die fast unvorstellbare
Summe von 175,3 - 210,36 Milliarden DM für das Jahr 1996.
Der
überproportionale Anteil von Alkoholabhängigen und -mißbrauchenden
Patienten in Allgemeinkrankenhäusern bei unterschiedlichen Indikationen
belegt zusätzlich die enormen gesundheitlichen und auch volkswirtschaftlichen
Schäden durch den Alkohol (siehe Tabelle 5).
Tabelle
5
Alkoholdiagnosen bei Patienten eines Allgemeinkrankenhauses
(in Prozent)
|
|
Abhängigkeit
|
Mißbrauch
|
Verdacht
|
Frühere
Abhängigkeit
|
|
Verletzungen/
Vergiftungen
|
09,9%
|
5,9%
|
14,8%
|
3,5%
|
|
Skelett/Muskel/
Bindegewebe
|
09,6%
|
0,0%
|
07,7%
|
0,0%
|
|
Verdauungsorgan
|
14,5%
|
3,2%
|
08,2%
|
3,9%
|
|
Atmungsorgane
|
15,0%
|
7,5%
|
10,0%
|
1,3%
|
|
Kreislaufsystem
|
09,0%
|
4,3%
|
08,6%
|
1,7%
|
|
Stoffwechsel/
Immunsystem
|
06,9%
|
3,8%
|
03,1%
|
1,5%
|
|
Neubildungen
|
03,7%
|
2,8%
|
03,7%
|
2,3%
|
|
Infektiös/
parasitär
|
13,6%
|
6,8%
|
02,3%
|
0,0
|
Anmerkungen.
Quelle:
Alkohol
und Straßenverkehr:
Alkoholunfälle
im Straßenverkehr sind Unfälle, bei denen mindestens einer der Beteiligten
(Fahrer oder Fußgänger) alkoholisiert war. Alkoholeinfluß wird von
der Polizei ab einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 0,3 Promille
angenommen.
Zwischen
1994 und 1997 hat die Zahl der bei Unfällen mit Personenschäden
Beteiligten unter Alkoholeinfluß um rund 18% abgenommen. Etwa in
gleichem Umfang (17,6%) hat sich auch die Anzahl der Alkoholunfälle
mit Personenschaden reduziert.
Nach
wie vor am häufigsten tritt Alkohol als Unfallursache im der Altersgruppe
der 21- bis 34jährigen Männen auf. Der Anteil der an Unfällen mit
Personenschaden beteiligten alkoholisierten Pkw-Fahrer fällt rund
10mal so hoch aus wie der der weiblichen.
Alkoholunfälle
mit Personenschaden ereignen sich am häufigsten in den Abendstunden
und insbesondere in den Wochenendnächten. Unter den Verursachern
dieser nächtlichen Freizeitunfälle sind junge Erwachsene überproportional
häufig vertreten.
Nach
einer Analyse der Bundesanstalt für Straßenwesen sind Besuche von
Discos, Kneipen und privaten Parties und Feten die Hauptbedingungskontexte
für die Entstehung solcher Unfälle. Bei jedem zweiten Unfall wurde
Alkoholkonsum als Hauptunfallursache benannt. Zu diesem hohen Anteil
alkoholbedingter Unfälle kommen annähernd weitere 20% alkoholbedingte
Unfälle hinzu, bei denen ein Anfangsverdacht auf Alkoholeinwirkung
bestand, der aufgrund besonderer Begleitumstände dieser schweren
Unfälle nicht überprüft wurde bzw. werden konnte.
Zwischen
1989 und 1995 ist die Anzahl sogenannter "Disco-Unfälle" innerhalb
der Altersgruppen der 18- bis 24jährigen (Hauptverursachergruppe
von Disco-Unfällen) um 34% zurückgegangen. Ein sinnvollerer Umgang
mit dem Auto und ein moderateres Trink-/Fahrverhalten sind die wichtigsten
Erklärungsansätze dieser positiven Entwicklung.
Alkoholkonsum
im europäischen Vergleich:
Es
zeigt sich deutlich, daß trotz des in den letzten Jahren zunehmenden
Weinkonsums Deutschland nach wie vor zu den klassischen Bierländern
zählt. Die Bandbreite des durchschnittlichen Alkoholkonsums ist
in Europa beachtlich. Polen liegt mit 6,2 l reinem Alkohol pro Person
und Jahr am unteren Ende, Luxemburg mit 11,8 l am oberen Ende, während
Deutschland mit 9,8 l einen Platz unter den "top ten" einnimmt
(siehe Tabelle 6).
1995
starben mindestens 17.830 Menschen unmittelbar an übermäßigen Alkoholkonsum.
Aufgrund der mangelnden Diagnosestellung und des alkoholbedingten
Unfallgeschehens dürfte die Schätzzahl von ca. 40.000 Alkoholtoten
pro Jahr eher zu niedrig angegeben sein (siehe Tabelle 7).
Tabelle
6
Rangfolge ausgewählter Länder hinsichtlich des Alkoholkonsums
in Liter reinen Alkohol pro Kopf
|
Rang
|
Land
|
1994
|
1995
|
1996
|
|
1
|
Luxemburg
|
12,3
|
12,1
|
11,8
|
|
2
|
Portugal
|
10,8
|
11,0
|
11,2
|
|
3
|
Frankreich
|
11,4
|
11,4
|
11,1
|
|
4
|
Tschechische
Republik
|
09,9
|
10,0
|
10,1
|
|
5
|
Dänemark
|
09,9
|
10,0
|
10,0
|
|
6
|
Österreich
|
09,8
|
09,8
|
09,8
|
|
7
|
Deutschland
|
10,2
|
09,9
|
09,8
|
|
8
|
Ungarn
|
10,1
|
09,4
|
09,5
|
|
9
|
Schweiz
|
09,7
|
09,4
|
09,3
|
|
10
|
Spanien
|
09,7
|
09,5
|
09,3
|
|
11
|
Slowakische
Republik
|
07,8
|
09,0
|
09,2
|
|
12
|
Irland
|
08,6
|
09,2
|
09,1
|
|
13
|
Belgien
|
09,2
|
09,1
|
09,0
|
|
14
|
Griechenland
|
09,0
|
08,8
|
08,7
|
|
16
|
Italien
|
08,6
|
08,0
|
08,2
|
|
17
|
Niederlande
|
07,9
|
08,0
|
08,0
|
|
19
|
Vereinigtes
Königreich
|
07,5
|
07,3
|
07,6
|
|
20
|
Australien
|
07,7
|
07,6
|
07,5
|
|
25
|
USA
|
06,8
|
06,6
|
06,6
|
|
26
|
Japan
|
06,6
|
06,6
|
06,6
|
|
27
|
Rußland
|
05,6
|
05,8
|
06,2
|
|
29
|
Polen
|
06,4
|
06,3
|
06,2
|
Anmerkungen.
Tabelle
7
Alkoholbedingte Todesfälle (in absoluten Zahlen) in Deutschland
im Jahr 1995
|
Diagnose/Behandlungsanlaß
|
Männer
|
Frauen
|
Gesamt
|
|
Alkoholpsychose
|
263
|
39
|
302
|
|
Alkoholabhängigkeit
|
4.308
|
1.182
|
5.490
|
|
Alkoholmißbrauch
|
119
|
42
|
161
|
|
Polyneuropathie
durch Alkoholmißbrauch
|
28
|
8
|
36
|
|
alkohol.
Myokardiopathie
|
819
|
143
|
962
|
|
Gastritis
durch Alkoholismus
|
11
|
12
|
23
|
|
alkohol.
Fettleber
|
34
|
21
|
55
|
|
akute
alkohol. Hepatitis
|
6.968
|
2.641
|
9.609
|
|
alkohol.
Leberzirrhose
|
394
|
142
|
536
|
|
alkohol.
Leberschaden
|
261
|
266
|
527
|
|
Alkoholvergiftung
|
103
|
26
|
129
|
|
|
|
|
|
|
Gesamt:
|
13.308
|
4.522
|
17.830
|
Anmerkungen.
Quelle: Jahrbuch Sucht ‘99.
Behandlung
und Hilfen:
Tabelle
8
Bewilligungen ambulanter Entwöhnungsbehandlungen nach Alter
und Geschlecht in 1997
|
|
Grund
der Behandlung: Abhängigkeit von . . .
|
insgesamt
|
|
Alter
der
Versicherten
|
Alkohol
|
Medikamenten
|
Drogen
|
mehreren
Substanzen
|
|
|
unter
30
|
|
|
|
|
|
|
Männer
|
300
|
3
|
294
|
47
|
644
|
|
Frauen
|
117
|
4
|
58
|
12
|
191
|
|
30
- 39
|
|
|
|
|
|
|
Männer
|
2.173
|
8
|
240
|
87
|
2.508
|
|
Frauen
|
769
|
17
|
52
|
24
|
862
|
|
40
- 49
|
|
|
|
|
|
|
Männer
|
2.117
|
2
|
42
|
22
|
2.183
|
|
Frauen
|
850
|
9
|
11
|
11
|
881
|
|
50
- 59
|
|
|
|
|
|
|
Männer
|
975
|
1
|
1
|
4
|
981
|
|
Frauen
|
372
|
3
|
0
|
2
|
377
|
|
60
und älter
|
|
|
|
|
|
|
Männer
|
29
|
0
|
0
|
0
|
29
|
|
Frauen
|
8
|
1
|
0
|
0
|
9
|
|
insgesamt
|
|
|
|
|
|
|
Männer
|
5.594
|
14
|
577
|
160
|
6.345
|
|
Frauen
|
2.116
|
34
|
121
|
49
|
2.320
|
|
zusammen
|
7.710
|
48
|
698
|
209
|
8.665
|
Anmerkungen.
Quelle: Jahrbuch Sucht ‘99.
Tabelle
9
Bewilligungen stationärer Entwöhnungsbehandlungen nach Alter
und Geschlecht in 1997
|
|
Grund
der Behandlung: Abhängigkeit von . . .
|
insgesamt
|
|
Alter
der
Versicherten
|
Alkohol
|
Medikamenten
|
Drogen
|
mehreren
Substanzen
|
|
|
unter
30
|
|
|
|
|
|
|
Männer
|
2.043
|
45
|
5.119
|
768
|
7.975
|
|
Frauen
|
408
|
31
|
874
|
163
|
1.476
|
|
30
- 39
|
|
|
|
|
|
|
Männer
|
9.472
|
36
|
2.916
|
692
|
13.116
|
|
Frauen
|
2.229
|
66
|
451
|
174
|
2.920
|
|
40
- 49
|
|
|
|
|
|
|
Männer
|
9.334
|
36
|
368
|
169
|
9.907
|
|
Frauen
|
2.446
|
69
|
46
|
52
|
2.613
|
|
50
- 59
|
|
|
|
|
|
|
Männer
|
3.532
|
11
|
18
|
30
|
3.591
|
|
Frauen
|
1.060
|
35
|
1
|
9
|
1.105
|
|
60
und älter
|
|
|
|
|
|
|
Männer
|
70
|
1
|
0
|
1
|
72
|
|
Frauen
|
19
|
1
|
0
|
0
|
20
|
|
insgesamt
|
|
|
|
|
|
|
Männer
|
24.451
|
129
|
8.421
|
1.660
|
34.661
|
|
Frauen
|
6.162
|
202
|
1.372
|
398
|
8.134
|
|
zusammen
|
30.613
|
331
|
9.793
|
2.058
|
42.795
|
Anmerkungen.
Quelle: Jahrbuch Sucht ‘99.
Literatur
Dietze,
Klaus, Manfred Spicker
Alkohol - kein Problem?
Suchtgefahren erkennen
Richtig handeln
Frankfurt am Main: Campus, 1997. - 201 S.
ISBN 3-59335810-7
DM 29,80
Feuerlein,
Wilhelm; Heinrich Küfner; Michael Soyka
Alkoholismus - Mißbrauch und Abhängigkeit
5. überarb. Aufl.
Stuttgart: Thieme, 1998. - 450 S.
ISBN 3-13-520905-9
DM 44,00
Schmidt,
Lothar
Alkoholkrankheit und Alkoholmissbrauch
Definition - Ursachen - Folgen - Behandlung - Prävention
4., überarb. und erw. Aufl.
Stuttgart: Kohlhammer, 1997. - 337 S.
ISBN 3-17-014478-2
DM 39,80
Dokumentquelle:
Deutsche Hauptstelle gegen die Suchtgefahren e.V. (DHS);
Westring
2
59065 Hamm
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